Sonntag, 18. Januar 2009

Ist das die Zukunft des Journalismus?

Kurz vor Weihnachten machte mich mein Chef auf einen Artikel in der "Zeit" aufmerksam, in dem es um ein neues Geschäftmodell für freie Journalisten ging: community funded reporting. Auf der Website www.spot.us bieten Schreiber ihre Themen an, und die Leser beteiligen sich mit 25 Dollar am Honorar, wenn sie Interesse haben, über das vorgeschlagene Thema etwas zu lesen.

Eine ganz pfiffige Idee, aber was bisher dabei rausgekommen ist (etwa "A Day in the Life of a Turd"), wirkt doch ein wenig abseitig und recht provinziell. Man merkt, dass auch in der Bay Area rund um San Francisco ganz gewöhnliche Menschen mit ganz alltäglichen Interessen und Schrullen leben.

Wenn das die Zukunft des Journalismus sein soll, dann guck ich doch lieber Tagesschau im Deutschen Fernsehen, solange es die noch gibt.

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