Mittwoch, 17. April 2019

Serien für die Feministin #3

Sonequa Martin-Green, hier mit Co-Star Jason Isaacs, spielt die ungewöhnliche Protagonistin von Star Trek: Discovery, Michael Burnham. Foto: vagueonthehow (via flickr.com)  CC-BY 2.0 
Was sind Eure Lieblings-Serien? Das haben wir die Kolleginnen im Journalistinnenbund gefragt. Die Antworten waren durchaus überraschend. Wir haben daraus zwei Jahre nach dem ersten Artikel im Watch-Salon über "TV-Serien für die Feministin" eine neue, dieses Mal vierteilige Staffel von "TV-Serien für die Feministin" entwickelt. Auch 2019 empfehlen wir wieder Produktionen mit überzeugenden weiblichen Hauptfiguren. Damit wir Episode für Episode genießen können, ohne uns über sexistische Klischees zu ärgern.

jb-Serien-Staffel #3: Star Trek: Discovery 1 und 2

Freitag, 12. April 2019

Serien für die Feministin #2

Desfred (Elisabeth Moss) will sich dem grausamen Regime des Gottesstaats Gilead nicht unterwerfen. / Foto: Telekom

Was sind Eure Lieblings-Serien? Das haben wir die Kolleginnen im Journalistinnenbund gefragt. Die Antworten waren durchaus überraschend. Wir haben daraus zwei Jahre nach dem ersten Artikel im Watch-Salon über "TV-Serien für die Feministin" eine neue, dieses Mal vierteilige Staffel von "TV-Serien für die Feministin" entwickelt. Auch 2019 empfehlen wir wieder Produktionen mit überzeugenden weiblichen Hauptfiguren. Damit wir Episode für Episode genießen können, ohne uns über sexistische Klischees zu ärgern.

jb-Serien-Staffel #2:
The Handmaid's Tale| Salz. Fett. Säure. Hitze. | Grace und Frankie 


Mittwoch, 10. April 2019

Serien für die Feministin #1

Phoebe Waller-Bridge stolpert als "Fleabag" von einem Desaster zum nächsten. / Foto: Prime Video


Was sind Eure Lieblings-Serien? Das haben wir die Kolleginnen im Journalistinnenbund gefragt. Die Antworten waren durchaus überraschend. Wir haben daraus zwei Jahre nach dem ersten Artikel im Watch-Salon über "TV-Serien für die Feministin" eine neue, dieses Mal vierteilige Staffel von "TV-Serien für die Feministin" entwickelt. Auch 2019 empfehlen wir wieder Produktionen mit überzeugenden weiblichen Hauptfiguren. Damit wir Episode für Episode genießen können, ohne uns über sexistische Klischees zu ärgern.

jb-Serien-Staffel #1: Fleabag, Killing Eve, Sex Education und Druck


Mittwoch, 3. April 2019

Und nun? Den Spirit von New York in der Heimat umsetzen! - Fazit der UN-Frauenkonferenz

von Gastautorin Rebecca Beerheide

Die Vorsitzende des Journalistinnenbundes ist zur 63. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission (CSW63) mit der deutschen NGO-Delegation nach New York geflogen. Exklusiv für den Watch-Salon schildert sie ihre Eindrücke. Dieser Text ist aus der Ferne entstanden, zurück in Deutschland, das im April den Vorsitz des UN-Sicherheitsrates für 30 Tage übernimmt.

Ein Teil der deutschen Delegation bei der CSW63 - in der Mitte Rebecca Beerheide / Foto: privat

Zurück aus New York, einige Tag nach meiner Heimreise: Es war ein gutes Gefühl, am 22. März spätnachts ein kurzes Video bei Twitter auf dem kleinen Smartphone-Bildschirm zu sehen: Der Applaus dafür, dass die Staaten den Abschlusserklärungen zugestimmt haben. Auf Fotos lagen sich alle Vertreterinnen am Ende in den Armen und freuten sich. Dass sich die Delegationen, die Diplomaten*innen und all die Unterhändler*innen wirklich auf ein Abschlussdokument einigen, da waren sich Vertreter*innen aus der deutschen Delegation kurz vor meiner Abreise noch sehr unsicher.

Mittwoch, 27. März 2019

„Tue Gutes und rede darüber!“ – PR für soziale Initiativen

von Eva Hehemann

Juliane Kronen erläutert die Abläufe ihres gemeinnützigen Unternehmens / Foto: Eva Hehemann

„Reduce, reuse, recycle“ heißt einer meiner Lieblingssongs von Jack Johnson, ein Loblied auf die drei Rs für Abfall-Vermeidung, Ressourcen-Schonung und Umweltschutz. Alles, was diese drei Rs in großem Rahmen unterstützt, macht zwar ökologisch Sinn, ist aber oftmals nicht wirtschaftlich genug. Juliane Kronen hat beides erfolgreich verbunden. Mit ihrer gemeinnützigen Firma innatura rettet sie Über-Produktionen oder ausgemusterte Waren vor der Vernichtung und lässt sie Bedürftigen zugute kommen. Und damit ist sie ein Paradebeispiel für PR mit gutem Gewissen – das Aufgabenfeld der Journalistin Brigitte Lausch. 

Mittwoch, 20. März 2019

FEMINISMUS REVISITED - Erica Fischer im Dialog der Generationen

von Christine Olderdissen

Buchhandlung BUCHBOX!, Berlin-Prenzlauer Berg. Erica Fischer liest, Andrea Dernbach vom Tagesspiegel moderiert.
Foto: Massimo Cortini

Wie Erica Fischer mit ihren knallroten Dr. Martens-Boots da sitzt, passend zur roten Brille und im schönsten Kontrast zu den kurzen, grau-weißen Haaren, wundert es kaum, wenn sie in amüsierter Empörung sagt: „Ich bin schon 75, wie konnte das passieren?“ Die Mitbegründerin der österreichischen Frauenbewegung in den 1970er Jahren ist ins Zeitzeuginnenalter vorgerückt. Mit einem Blick auf ihre eigenen bewegten Zeiten ruht sie sich aber nicht aus. Sie sucht die Auseinandersetzung mit jungen Feministinnen. Ihr neues Buch trägt den programmatischen Titel: „Feminismus revisited“.

Sonntag, 17. März 2019

Wenig Transparenz - keine Gleichheit. Eine Bilanz des Entgelttransparenzgesetzes zum Equal Pay Day

von Angelika Knop

Gleiche Rolle - gleiches Geld? Schön wär's! - Equal Pay Aktion auf dem Münchner Marienplatz / Foto: A. Knop

Wir haben das Dutzend voll - und die Nase sowieso. Auch zum 12. Equal Pay Day in Deutschland hat sich praktisch nichts getan. Zwar ist das Thema mittlerweile nicht nur rund um den 18. März hipp. Die #metoo-Debatte hat es weiter angeschoben. Kaum eine Person in Wirtschaft und Politik gibt nicht wenigstens ein Lippenbekenntnis für Entgeltgleichheit ab. Doch im Durchschnitt verdienen Frauen pro Arbeitsstunde noch immer rund 21 Prozent weniger als Männer. Daran wird auch das Entgelttransparenzgesetzt nichts ändern, solange es nicht reformiert und von den Beschäftigen besser genutzt wird.