Montag, 28. September 2020

Bekenntnis zur digitalen Courage – jb-Podiumsdiskussion "Mutig gegen Hass und Hetze"

von Luise Loges

Renate Künast, Anja Reschke und Alice Hasters diskutieren über Anti-Feminismus und Sexismus  
Foto: Henning Schacht

Meinungsfreiheit und Debatte sind essentielle Bestandteile unserer Demokratie. Hasstiraden und sexualisierte Beschimpfungen müssen Journalistinnen und Politikerinnen dabei jedoch nicht hinnehmen. Um sich wirkungsvoll dagegen zu wehren, brauchen sie aber weit mehr Unterstützung als das derzeit der Fall ist. Da war sich das Podium einig: die Bundestagsabgeordnete Renate Künast, die Journalistinnen Anja Reschke und Alice Hasters sowie die Professorin für Genderforschung, Paula-Irene Villa Braslavsky. 

Mittwoch, 16. September 2020

Virtuell im Gespräch: jb-Online-Meeting jeden 1. Sonntag

von Gastautorin Hilde Weeg 

Schnappschuss vom jb-Online-Meeting. Manche schalten sich auch nur per Telefon dazu.

Etwas Gutes hat die Corona-Pandemie: Seit dem 3. Mai sind auch weit entfernt lebende jb-Kolleginnen nur noch einen Mouseclick entfernt. An jedem 1. Sonntag eines Monats von 17 bis 18 Uhr öffnet sich ein Online-Meetingraum, zum offenen Austausch darüber, was uns umtreibt oder antreibt, im jb oder im Job. Es ist ein offener Treff für alle Neuen und eine willkommene Möglichkeit, bekannte jb-Gesichter wieder zu sehen. Ohne lange Wege, einfach vom Sofa aus, egal ob das in Berlin steht oder in Beirut.

Mittwoch, 9. September 2020

Mit Blumen im Haar zu den Partys der New Yorker Bohême: „Frida“ – Der neue Roman von Maren Gottschalk

von Christine Olderdissen

Buch Frida von Maren Gottschalk liegt auf bestickten Stoffen aus Mexiko
Stickereien aus Mexiko - wie Frida Kahlo sie liebte. / Foto: C. Olderdissen

Frida Kahlo – die Widerspenstige, Eigensinnige. Malerin des Seelenlebens, ihres eigenen versteht sich. Wer kennt ihre ikonografisch gewordenen Selbstportraits nicht? Oder ihre Lebensgeschichte, in unzähligen Artikeln und Büchern beschrieben. Nun kommt ein weiteres Buch über die mexikanische Künstlerin hinzu: In „Frida“ beleuchtet jb-Kollegin Maren Gottschalk Kahlos Aufenthalte in New York und Paris in den Jahren 1938/39. Wie ein bunter Vogel flattert die 30-Jährige durch die Partys der Künstlerbohême, Tequila und Rotwein überaus zugeneigt. Auch erotische Abenteuer gönnt sie sich.

Donnerstag, 23. Juli 2020

Sommerpause 2020

von Angelika Knop

Urlaub "dahoam" am Chiemsee / Foto: Angelika Knop

Wir halten uns ein Weilchen bedeckt wie die Boote im Bild. Die Salonistas reisen durch Deutschland, sammeln Eindrücke, verarbeiten sie und bloggen weiter, wenn die Tage kürzer sind.

Auf Twitter bleiben wir - mehr oder weniger - aktiv: @watchsalon 

Mittwoch, 8. Juli 2020

Retterin der enterbten Unkräuter: Die Radiojournalistin Christiane Habermalz im Interview

von Gastautorin Elke Brüser

„Anstiftung zum gärtnerischen Ungehorsam“ hat Christiane Habermalz ihr Buch genannt und meint es genau so.
Alle Fotos: Elke Brüser

Von Kindesbeinen an ist sie eine Vogelbegeisterte. Christiane Habermalz, Hörfunkjournalistin, arbeitet eigentlich als Korrespondentin für Kultur- und Bildungspolitik von Berlin aus für den Deutschlandfunk. Das ist aber nur die eine Seite ihres Lebens. Die andere brachte sie dazu, neben ihrer Arbeit als Kulturredakteurin „Die große Vogelschau“, eine ornithologische Themenwoche von Deutschlandradio Kultur ins Leben zu rufen. Und vor drei Jahren hat sie das Online-Magazin „Die Flugbegleiter – Ihre Korrespondenten aus der Vogelwelt“ mitgegründet, das auf hochwertigen Naturjournalismus abzielt. Es gehört zu dem genossenschaftlich organisierten Projekt RiffReporter, das freien Autorinnen und Autoren eine Plattform bietet, ihre Projekte längerfristig zu verfolgen und zu publizieren. Seit April ist die Hörfunkjournalistin nun auch Buchautorin.


Freitag, 29. Mai 2020

Von Fledermäusen und Falschnachrichten. Journalistinnen zur Corona-Krise


Ob Print, Audio oder Video - jede Menge interessante Beiträge von Kolleginnen zur Pandemie / Foto: Stadlmayer

Das Wort „Corona“ können wir eigentlich nicht mehr hören. Und dann erregen doch wieder spannende Berichte von Kolleginnen unser Interesse: Darüber, was die Pandemie so anrichtet, wie andere Ländern damit umgehen. Welche Auswirkungen sie auf Frauen hat, auf die Familien. Deshalb hatten wir im Forum des Journalistinnenbundes dazu aufgerufen, uns gelungene Berichte und Reportagen zu Sars-CoV-2 und den Folgen zu nennen. Artikel, Radiobeiträge und Videos von Journalistinnen - für den weiblichen Blick auf die Krise. Wir finden, dass gerade folgende Kolleginnen einen besonders guten Job machen:

Dienstag, 26. Mai 2020

Filme, die die Seele knacken - Frauen, die sich stark machen

von Angelika Knop

"Oma, du entschwindest mir" - in "Walchensee forever" hält Janna Ji Wonders (rechts) ihre Familiengeschichte fest
Foto: Walchensee forever DOK.fest München

Frauen führen ein Café am Walchensee, eine Segelyacht durch die Weltmeere, den Kampf gegen das Vergessen, ein Leben mit Höhen und Tiefen - und natürlich Regie. Und das Publikum sieht begeistert zu, wenn sie all das tun. Das DOK.fest München, das am Sonntag zu Ende ging, hat in seiner ersten Online-Edition mit 75.000 Filmabrufen nicht nur Rekord-Besuchszahlen verzeichnet, sondern auch gezeigt, wie spannend, vielfältig, schöpferisch und erfolgreich Frauen miteinander agieren. So landeten beim "kinokino Publikumspreis" Filme mit mehreren weiblichen Protagonistinnen auf den ersten drei Plätzen - alle ohne männliche Hauptrolle.