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| "Jeder ist verantwortlich für das, was in der Welt geschieht" Marie Curie / Plakat: P'Artisan Filmproduktion |
Doch, doch, es lohnt sich trotz Gemeckers, die beiden Filme "Marie Curie" - Start 1. Dezember - und "Paula" - Start 15. Dezember - anzuschauen. Wegen weiblicher Vorbilder und so, und damit weitere Biografien über Frauen (besser) verfilmt werden. Hier zeigen eine Regisseurin und ein Regisseur das Leben zweier ungewöhnlicher Frauen, die sich schon als Kinder des 19. Jahrhunderts dafür entschieden, im Leben etwas besonderes zu leisten und dann unbeirrt daran festhielten. Beide verließen früh ihr Elternhaus, studierten in London und Paris, als geborene Freigeister reichten ihnen dazu ein Kämmerchen und Tee mit Brot.
Paula Modersohn-Becker zählt heute zu den größten deutschen Malerinnen, die weltberühmte
Marie Curie war die erste Person, die zwei mal den Nobelpreis erhielt, für Physik und Chemie. Schade, dass es den FilmemacherInnen mit ihren
Biopics nicht gelungen ist, die richtige Balance zwischen Werk und Privatperson zu finden. Stattdessen bisschen viel Sex und Süße, bisschen viel Männer statt mehr Charakter.