Samstag, 12. November 2011

Gebt den Bambi zurück! Aufruf zur gesellschaftspolitischen Verantwortung

Sänger Heino hat den Anfang gemacht. Er hat seinen Bambi, den er 1990 erhalten hat, zurückgegeben. Der Grund: Rapper Bushido (übrigens der Sohn einer Deutschen, geboren in Bonn, aufgewachsen in Bonn und Berlin), dessen schwulenfeinliche, frauenverachtende und gewaltverherrlichende Texte in jedem Plattenladen zu kaufen sind, hat den "Bambi für Integration" erhalten. Heinos Begründung:

„Ich bin oft beschimpft und unberechtigt in die rechte Ecke gestellt worden, weil ich deutsche Volkslieder singe, die ein Teil unseres Kulturgutes sind. Und dieser Kerl, der offen menschenverachtende Lieder singt, bekommt auch noch einen Preis? Wo leben wir denn eigentlich?“

Der Blogger Gerd Buurmann hat daraufhin einen Aufruf veröffentlicht: "Gebt den Bambi zurück!" Hier sein kluger Text: http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2011/11/12/gebt-den-bambi-zuruck/

Bleibt zu hoffen, dass einige Preisträgerinnen und Preisträger Heinos Beispiel folgen werden. Der Watch Salon bleibt dran.

2 Kommentare

  1. Danke Heino! Auch wenn ich keine Fanin bin von ihm bin: Das hat Klasse! Was ist eigentlich mit Altkanzler Helmut Schmidt??? Wann gibt der seinen Bambi zurück?

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  2. Seine gangsta rap Antwort im O-Ton spricht ja schon für sich... siehe: http://www.laut.de/BushidoBambi/Rapper-scheitert-an-freier-Rede/11-11-2011

    Dresscode ist übrigens perfekt.... aber ob er seine Einstellung wirklich geändert hat...? Man sollte ihm noch einen Code of Conduct Check verpassen. Z.B. unter der "Bewährungsauflage", dass er sich auch noch 2014 respektvoll verhält, dann soll er ihn behalten dürfen. (Wird er rückfällig, sofortige Rückgabe...)

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