Dienstag, 15. November 2011

Schöner Vergleich

Der aktuelle Spiegel bringt es auf den Punkt. Zum unsinnigen Plan des CSU, ein Betreuungsgeld ("Herdprämie") einzuführen, für all die Eltern, die ihre Kinder nicht in die Kita geben, ist dort folgender schöner Vergleich zu lesen:

"Wenn es so weitergeht, bekommen demnächst Leute, die nicht in die Oper gehen wollen, eine Subvention. Der Staat zahlt ihnen Geld dafür, dass sie zu Hause bleiben, eine sogenannte Sofaprämie. Der Grund für diese neue Sozialleistung liegt auf der Hand: Es ist gerecht, denn Leute, die in die Oper gehen, bekommen auch eine Subvention. Der Staat schießt bis zu 250 Euro bei einer Eintrittskarte zu."


Mehr zum Thema hier im Blog: Omaprämie oder Nannyzuschuss?

2 Kommentare

  1. In der Steinzeit wäre "Herdprämie" vermutlich eine interessante Idee gewesen. Da gab es noch keine Elektrizität und keine Streichhölzer umd Feuer zu machen. Heute kann man Arbeit besser aufteilen. Und ob es psychologisch so sinnvoll ist, dass Kleinkinder (insbesondere Einzelkinder!) "nur" daheim sind mit Erziehungsberechtigten? Unter Gleichgesinnten entwickeln sie sich oft besser, da sie Kommunikations- und Teamfähigkeit automatisch lernen. Etwas, das vielen Bewerbern der Generation 2011 noch fehlt.

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  2. Ganz ehrlich: Obwohl dieses Forum auch unter dem Motto "Streitlustig" steht, bin ich es beim Thema Herdprämie nicht mehr; ich finde dieses Hin und Her nur noch lästig und ärgerlich. Da ist es sehr erfrischend, so einen herrlichen Vergleich zu lesen und einfach mal drüber Lachen zu können. Sofaprämie! Klasse!
    Danke für's Rausfischen.

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