Donnerstag, 22. März 2012

Equal Pay: Ungleichheit ist gleich geblieben


Jedes Jahr rechnet das Statistische Bundesamt aufs Neue. Doch das Ergebnis bleibt gleich: Die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern schließt sich nicht. Frauen haben in Deutschland auch 2011 pro Stunde im Durchschnitt brutto 23% weniger verdient als Männer. Auch bei Journalistinnen gibt es große Unterschiede.

Der Deutsche Journalistenverband hat 2008 eine Umfrage zu "Arbeitsbedingungen freier Journalisten" veröffentlicht. Das Ergebnis: Frauen, die Vollzeit journalistisch arbeiten, lagen mit ihrem Einkommen 32% unter dem der männlichen Kollegen.

Es gibt also viele Gründe, morgen am Equal Pay Day zu einer der 700 Aktionen in Deutschland zu gehen und darüber zu berichten.

Mehr Infos gibt es zum Beispiel unter:
www.equalpayday.de
www.muenchen.de/equal-pay-day
www.ec.europa.eu/justice/gender-equality

Kommentare:

Magdalena Köster hat gesagt…

Uner den Ärmsten der Welt sind 70% weiblich. Frauen verdienen im Durchschnitt 75% dessen, was Männer weltweit verdienen. Dagegen hilft am besten ein kerniger Spruch aus Burkino Faso: "Der Beruf ist der erste Ehemann der Frau"

Magdalena Köster hat gesagt…

Sollte natürlich BurkinA Faso heißen.

DrNI hat gesagt…

In Baden-Würstchenberg liegt dieser Wert bei 28%, wie ich gestern erfahren habe. Wir können alles außer... naja.