"In vielen afrikanischen Ländern gilt Homosexualität als etwas Unerhörtes, das aus der vermeintlich dekadenten Welt der reichen Weißen eingeschleppt worden sei. Selbst Präsidenten beteiligen sich an der Hetze. Ugandas Staatschef, Yoweri Museveni, verunglimpfte Homosexualität als 'Dekadenz und eine Gefahr für unsere Gesellschaft'. Und Simbabwes Diktator Robert Mugabe pöbelte, Homosexuelle seien 'Wesen schlimmer als Schweine oder Hunde'.",schreibt unter anderem Autorin Judith Raupp. - Mag eine von unserem schwulen Außenminister politisch halten was sie will, sich hier für seinesgleichen einzusetzen, wäre eine sinnvolle Aufgabe für ihn.
Meinungsfreudig. Streitlustig. Selbstbewusst: Journalistinnen beobachten Medien und Gesellschaft.
Montag, 25. Oktober 2010
Hatz auf Lesben und Schwule in Uganda
von
Britta Erlemann
Unter der Schlagzeile "Hängt sie auf" hat das Magazin "Rolling Stone" in Uganda zur Hatz auf Homosexuelle geblasen. Seitdem steigt nach einem Artikel in der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung die Zahl brutaler Übergriffe. Dadurch verschärft sich die ohnehin schwierige Situation der Lesben und Schwulen dort zusätzlich. Der engagierte Text beleuchtet auch die Lebensumstände von gleichgeschlechtlich Liebenden in anderen afrikanischen Staaten:
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