Donnerstag, 11. September 2008

Killer-Kollegin

VON CRASSIDA

Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagt heute die Chefredakteurin des Magazins "PC-Games", Petra Fröhlich, ja, es sei das Menschenrecht eines jedes Bürgers, Menschen zu erschießen, wenn auch nur virtuell. Dabei vergleicht sie Killerspiele mit dem Anblick einer Wasserleiche im Tatort. Auf die Frage, wie sie sich fühle, wenn sie gerade fünf Gegner aus dem Weg geräumt habe, sagt unsere Kollegin: ""Ich fühle mich gut unterhalten. Es ist das Adrenalin ... "

1 Kommentar:

Tina Groll hat gesagt…

Ist es Mord, wenn man beim Schach einen Bauern schlägt? Sicher nicht. Unter den Online-Gamern sind mittlerweile auch immer mehr Frauen, die Spaß am Daddeln haben. In den vermeintlichen Killerspielen geht es vor allem um Strategie, um Teamfähigkeit, Interaktion, gemeinsam mit anderen zu agieren. Bei den meisten Games spielt man online mit hunderten, tausenden, manchmal sogar Millionen anderer Spieler zusammen. Die Frage ist natürlich, warum es in den Spielen auch um Gewalt geht und waru diese so fasziniert?