Donnerstag, 2. Oktober 2008

Der Professor und das Flittchen

VON CRASSIDA

Darf ein Professor eigentlich alles? Andreas Dorschel hat in der SZ auf ein besonders krudes Exemplar aufmerksam gemacht:
Prof. Dr. Manfred Wetzel vom Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin
hat gerade das Buch "Lebens-Poietische Philosophie" herausgebracht - wahrscheinlich während der Arbeitszeit und somit mit öffentlichen Geldern geschrieben.
Darin lässt er zügellos seinem Frauenhass freie Bahn. Ingeborg Bachmann ist für ihn ein Flittchen, er spricht von "hysterischen Pseudo-Emanzen' und die "Vorliebe mäßig attraktiver mitteleuropäischer Blondinen für Araber, Afrikaner und Lateinamerikaner'. An der Uni seien Halb-Emanzen unterwegs, die männerfeindliche Sprüche klopften und gleichzeitig auf Machos abführen. Damit meint er "baumlange Senegalneger" und "fundamentalpatriarchische Araber".

Dorschel spricht von "Entgleisungen" des Autors, der die Kontrolle verloren habe. Ich spreche von einem "extrem unattraktiven" 71jährigen Zausel, der die Uni längst hätte verlassen müssen.

Kommentare

  1. Das nennt man dann wohl "Freiheit von Leere und Fälschung" - oder wie hieß das gleich noch?

    AntwortenLöschen

Wir freuen uns über Kommentare.
Sie sollten aber fair sein. Beleidigungen haben bei uns keinen Platz.
Da die Kommentare erst geprüft werden, kann es mit der Veröffentlichung einen Moment dauern.
Aufgrund unserer berechtigten Interessen (Spam-Erkennung und und Verfolgung von Rechtsverstößen) können beim Hinterlassen von Kommentaren persönliche Daten wie die IP-Adresse vorübergehend gespeichert werden. Siehe dazu unsere Datenschutzerklärung.
Wer mit eingeloggtem Google-Konto oder unter Angabe seines Namens oder einer Website kommentiert, hinterlässt diese Daten dauerhaft. Wer das nicht möchte, kann jederzeit anonym kommentieren.