Mittwoch, 2. Dezember 2009

Prostitution bei Maischberger

"Sex als Ware: Sollen wir Prostitution verbieten?" - Dazu diskutierten bei Sandra Maischberger gestern eine Bordellbesitzerin, eine Prostitutierte, ein Ex-Zuhälter, ein Freier, eine Sozialarbeiterin und ein ehemaliger Kriminalkommssar. Wer es verpasst hat und keine Zeit ins Video investieren will, kann eine sehr schön zugespitzte Kritik bei Welt.de lesen: Rolf Edens widerliche Flatrate-Sex-Geschichten. Noch aufschlussreicher aber sind die Kommentare zum Artikel.

"J@zzmaniac" meint zum Beispiel, unbestreitbar sei ein Teil der Frauen zur Prostitution gezwungen.
"Aber das ist in allen Berufen so. Nach dieser Logik müsste das Arbeiten gehen an sich verboten werden, weil insbesondere Männer gezwungenermaßen zu einem großen Teil einer sie nicht erfüllenden beruflichen Tätigkeit nachgehen, um ihren Zuhälterinnen (Ehefrauen) am Monatsende die Kohle abzudrücken.."
Und "Ede" schließt mit der Aussage:
"Das mag alles keine Entschuldigung gegenüber den Frauen sein aber übertragen wir das mal auf den mittellosen jüngeren und älteren Mann. Welche Change (Anm. der Redaktion: vermutlich "Chance") hat der Geld zu verdienen, ohne kriminell zu werden - keine! Die Frauen schon ..."
Genau, Frauen, seid froh - immerhin habt ihr noch ein Hirn, diesen armen Kommentatoren ist in ihrer Mittellosigkeit selbst das abhanden gekommen.

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