Montag, 8. Februar 2010

Namenlose Null

Rüpeleien im Internet seien Mutproben ohne Mut, bei denen der Täter nicht mal ein blaues Auge riskiere, moniert Ernst Elitz (am 7.2.10) in Sonntag Aktuell. Die Generation Namenlos gebe sich keine klingenden Indianernamen, sondern nenne sich Nicky, Kröte, Sixpack oder Schinderhannes.
"Der namenlosen Null mangelt es an Selbstwertgefühl!"
Mit der Tarnkappe vorm Gesicht könne man andere fertigmachen und Lügen über Nachbarn verbreiten. Die gegenteilige Ansicht vertritt z.B. ein "Namenloser" namens "Turbin30", der vor der "digitalen Diktatur" in Frankreich warnt, da Sarkozy ein Gesetz zur Kontrolle des Netzes will, das Medienüberwachung und Zensur zulässt. Prävention ist wichtig, aber anonyme Namen nehmen die Scheu, etwas (z.B. aus Angst vor beruflichen Nachteilen) mitzuteilen.

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