Donnerstag, 4. Februar 2010

Zahlen, die zum Heulen sind

Bildschirmfoto

"Kein Marketing-Gag" soll der Frauenbeirat der HypoVereinsbank nach den Worten von Vorstandssprecher Theodor Weimer sein. 30 Unternehmerinnen und Managerinnen beraten die Bank zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen und sind dabei, so Weimer weiter, "kein Debattierclub, sondern haben auch ein Initiativrecht". Auf der erste Sitzung am 2. Februar "ging es recht heftig zu", so Beiratsvorsitzende Susanne Weiss, auch wenn das darüber produzierte Video eher eine gelassene Atmosphäre vermittelt.
Das erste Ergebnis: ein HVB-internes Mentoringprogramm für Frauen. Außerdem will sich das Gremium darum kümmern, wie die Bank künftig Kundinnen anspricht.  
Ein sehr gelungener - im besten Sinne "trauriger" - Gag ist das animierte Intro der Homepage. Frau liest da Fakten, die ihr die Tränen in die Augen treiben. Kommt daher die Form des orangefarbenen Präsentationshintergrundes?  Oder soll das den Tropfen auf den heißen Stein symbolisieren, der auch diese Initiative wieder nur ist? Hoffentlich nicht!

Kommentare

  1. Interessant die Aussage von Susanne Porsche im Video: "Wenn Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht zusammengehen, machen WIR - also die älteren Frauen - was falsch." Tja, wo sollen auch die Vorbilder für Jüngere sein, wenn der Anteil der weiblichen Führungskräfte im letzten Jahrzehnt deutlich abgenommen hat? - Wenn Unternehmen erkennen, dass sie mit arbeitnehmerfreundlicher Personalpolitik dafür auch was tun müssen, ändert sich vielleicht endlich die Einstellung, dass Vereinbarkeit nur wieder bloß die Sache von Frauen ist!

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