Sonntag, 7. März 2010

Suchen für den Regenwald

Sie ist aus dem Arbeitsleben von JournalistInnen nicht mehr wegzudenken: die Suchmaschine im Internet. Jetzt können die KollegInnen und wer immer sonst online recherchiert, damit gleichzeitig etwas für die Umwelt tun. Wenn sie die Suchmaschine Ecosia nutzen, fließt ein Teil der Werbeeinnahmen in die Rettung des Regenwaldes, genauer den Juruena-Nationalparks in Brasilien, um den sich der World Wildlife Fund kümmert. Die Hessisch Niedersächsische Allgemeine veröffentlichte am 3. März online wie in der Print-Ausgabe ein Interview mit dem Gründer der Suchmaschine, Christian Kroll. Der Artikel listet auch weitere Suchmaschinen mit einem guten Zweck auf. Da macht das Suchen doch gleich zusätzlichen Sinn!
http://www.ecosia.de/ oder http://www.ecosia.org/

1 Kommentar:

Britta Erlemann hat gesagt…

Neben Ecosia (Geburtstdatum 7.12.2009)setzt sich auch die ältere Suchmaschine forestle für den Regenwald ein. Beide stammen von demselben Unternehmen. Jana Kroll von Ecosia Kommunikation schreibt in einer Presseinformation:

Die Vielzahl unserer ökologischen Suchmaschinen (Ecosia, Forestle und Znout) scheint anfangs verwirrend. Ein Ausflug in die Geschichte erklärt es Ihnen: Forestle wurde im August 2008 gegründet, damals in Kooperation mit Google. Google schaltete Forestle jedoch schon nach wenigen Tagen ab, mit der Begründung generell keine gemeinnützigen Projekte zu unterstützen, da diese einen Anreiz zum Klickbetrug (unechte Klicks auf Werbeanzeigen) bieten. Einen begründeten Verdacht gab es nicht. Forestle wuchs rasant. Nach wenigen Tagen gab es bereits 20.000 Suchanfragen pro Tag. Um den Forestle-Nutzern eine Alternative zu bieten, wurde über Nacht Znout gegründet. Bei Znout (zero negative output) wird nichts gespendet. Znout ist lediglich CO2-neutral. Im November 2008 belebten wir Forestle und damit eine echte grüne Suche wieder, diesmal in Partnerschaft mit Yahoo.
Forestle hatte ein erfolgreiches Jahr im deutschsprachigen Raum, beispielsweise mit der Auszeichnung eines Publikumspreises beim Utopia-Award. Außerhalb Europas war der Weg jedoch verbaut. Mit dem existierenden Yahooverträgen hatten wir keinen Zugriff auf Yahoos Werbeanzeigen in den USA (und einigen anderen Ländern). Der internationale Durchbruch war so nicht möglich. Bei Ecosia kaufen wir die Werbeanzeigen über einen Drittanbieter ein. Ein weiterer Grund ist die weitaus kooperativere Zusammenarbeit mit unserer neuen Partnerorganisation, dem WWF Deutschland. Nebenbei ist der neue Name in allen Sprachen verständlich und endet nicht auf „le“.
Ecosia ist diejenige grüne Suchmaschine, an der wir weiterhin arbeiten werden. Demnächst sollen Forestle-Nutzer auf Ecosia hingewiesen werden und selbst entscheiden welche grüne Suchmaschine sie benutzen möchten. Die Nutzerzahlen der nächsten Monate sollen dann entscheiden, ob Forestle am Netz bleibt.