Mittwoch, 9. Juni 2010

Börsianer werten Bundeskanzlerin höher als Bundespräsidenten

Die steigende Unsicherheit über die politische und wirtschaftliche Stabilität in Europa setzte den Euro insbesondere am 1. Juni 2010 unter Druck. Es lag wohl nicht nur am pessimistische Bericht der Europäischen Zentralbank (EZB) über drohende milliardenschwere Abschreibungen bei den Banken in der Währungsunion.
"Der Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler wurde als Zeichen für politische Unsicherheit in Deutschland gewertet",
zitiert die StZ die Devisenexpertin Antje Praefcke. An jenem Montag wurde zwar wegen eines Feiertags in den USA und GB wenig gehandelt. Die Händler sind sich jedoch einig, dass die Märkte heftiger reagiert hätten, wenn dies nicht der Fall gewesen wäre. Interessant jedoch ist deren Schlussfolgerung, dass die Anleger realisiert hätten, dass die wichtige Figur der deutschen Politik nicht der Bundespräsident, sondern die Bundeskanzlerin sei.

2 Kommentare

  1. Mal schauen, wie die das nach dem 30. Juni sehen... Dann gibts einen neuen Bundespräsidenten - aber was wird aus der Kanzlerin?

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  2. Ich hoffe, dass die Bundeskanzlerin keinen "Kursschwankungen" unterliegt, und insbesondere in frauenpolitischen Fragen (Gleichberechtigung, Chancengleichheit) hartnäckig bleibt

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