Donnerstag, 11. November 2010

Twitter-Ministerin Kristina Schröder?

Alle Welt diskutiert über Kristina Schröders Spiegel-Interview zum Feminismus, aber bisher war es noch nicht online zu lesen. Das ist jetzt anders, wie wir auf Schröders Twitter-Account erfahren, wo sie charmanterweise noch Köhler heißt.

Interessanterweise scheint sie diesen Twitter-Account (falls es nicht eine SEHR gut gemachte Fälschung ist) von vier Quellen aus zu beschicken: iPad, Blackberry, Web und Echofon. Echofon! Davon habe ich ja noch nie gehört. Also, diese Ministerin scheint sich mit den neuen Medien auszukennen. Besser als mit dem Feminismus und den Frauen. Wie wär´s mal mit einem Ressortwechsel?

6 Kommentare

  1. Der Account ist offenbar echt (verifiziertes Konto). Frühere Fälschungen - der vermeintliche Account von Sahra Wagenknecht z.B. - waren nicht verifiziert.

    AntwortenLöschen
  2. Echofon ist eine Twitter-App, u.a. fürs iPhone. Und ihr Twitter-Account scheint echt zu sein, immerhin ists ein verifizierter. Da überprüft Twitter selbst die Identität des Vogels, öööhh Zwitscherers.

    AntwortenLöschen
  3. In der taz zwitschert Kristina Schröder: "Ich hätte nichts dagegen, wenn der nächste Familienminister ein Mann wäre." Wenn dieser Tag mal nicht schneller kommt, als ihr lieb ist. An der Politik würde es vermutlich nichts ändern. Obwohl im JB-Forum schon eifrig "Feministen" als Nachfolger vorgeschlagen werden. Top-Favorit ist Heiner Geißler, der in seinem Buch "Intoleranz" ja heftig die Geschlechtsapartheid geißelt. :-

    AntwortenLöschen
  4. Heiner Geißler soll erst mal die Stuttgarter Bahnhofs-Apartheid zu Ende schlichten.

    AntwortenLöschen
  5. Und hier ist Alice Schwarzers Antwort auf Schörders Anwürfe zu lesen: EMMA Online-Ausgabe

    AntwortenLöschen
  6. Gestern erschien in der Zeit unter dem Titel "Ohne Worte"
    eine Analyse von Jens Jessen, in der er die rhetorischen Tricks, die Kristina Schröder im Spiegel-Interview und Alice Schwarzer im offenen Brief verwendet, auseinander nimmt. Schön, dass jemand mal etwas Logik in die Sache bringt, auch wenn es ein Mann ist. Schlecht, dass er lauter pöbelnde Kommentare dafür bekommt.

    AntwortenLöschen

Wir freuen uns über Kommentare.
Sie sollten aber fair sein. Beleidigungen haben bei uns keinen Platz.
Da die Kommentare erst geprüft werden, kann es mit der Veröffentlichung einen Moment dauern.