Dienstag, 26. April 2011

Frauen nach Tschernobyl - immer noch und wieder aktuell

Tschernobyl - der Name steht für eine Katastrophe, die sich heute zum 25. Mal jährt. Zugleich wird auch die Initiative, beziehungsweise der aus ihr hervorgegangene Kasseler Verein "Frauen nach Tschernoyl" ein viertel Jahrhundert alt. Junge Mütter, die nach der Reaktorkatastrophe vor allem um die Gesundheit ihrer Kinder bangten, hatten sich 1986 zusammengetan. Auf dem gestrigen Ostermarsch in der nordhessischen Metropole hielt Mitfrau Erika Mohs - mittlerweile 69 Jahre alt - eine flammende Rede. Die beklatschte das Publikum stark. Und auch medial wurden diese Worte beachtet. Darüber hinaus war der Frankfurter Rundschau das 25jährige Bestehen von Frauen nach Tschernobyl eine Meldung wehrt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Atom-Katastrophe von Fukushima aber auch sonst hat die Arbeit dieser Frauen nichts an Aktualität verloren.
Hut ab vor ihrem Engagement. 

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