Donnerstag, 22. Januar 2009

Nur männliche Journalisten "best of"?

Welche Themen werden Journalisten und Medienmacher in diesem Jahr begleiten? Diese Frage bekomme ich heute in einer Mail vom österreichischen Oberauer-Verlag gestellt. Die Erwartung ist groß, ich erfahre: Das neue "Journalisten Jahrbuch 2009" ist ein "best of" der wichtigsten Beiträge, die in den zurückliegenden Monaten zu den Entwicklungen im Journalismus und im Mediengeschäft erschienen sind. Unter den Autoren: Mathias Döpfner, Heribert Prantl, Klaus Maria Brandauer, Ernst Elitz, Wolf Schneider, Franz Müntefering, Günter Schabowski, Harald Martenstein, Axel Hacke … Wie jetzt? Unsere "best of"-Leute im deutschen Journalismus (und der Politik und der Theater...) sind alle männlich? Leider liegt mir das Jahrbuch noch nicht vor (kostet übrigens satte 18.50 €). Solange kann ich hoffen, dass die Aufzählung ein Versehen war und die weiblichen Best of klammheimlich das Jahrbuch dominieren.

2 Kommentare

  1. Ich hätte mir das Handbuch beinahe unbesehen bestellt, denn die Werbung war verlockend, die angerissenen Themen interessant. Allerdings wäre mir eine ausgewogenere Geschlechtermischung in der Tat lieber. Es dürfte doch nicht an Autorinnen zum Thema Medien mangeln???

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  2. Und heute erreichte mich dazu folgende E-Mail:

    "Sehr geehrte Frau Knop!

    das neue Jahrbuch für Journalisten wird nach dem derzeitigen Bestelleingang - ebenso wie im Vorjahr - spätestens zum Monatsschluss vergriffen sein. Wir haben viel Lob für die aktuelle Ausgabe erhalten. Wenn Sie sich auch für das Jahrbuch für Journalisten interessieren, empfehle ich Ihnen, nicht mehr lange zu warten."

    Und ich empfehle, nicht nur das Lob sondern auch unsere Kritik ernst zu nehmen!

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