Sonntag, 13. November 2011

Emma Marcegaglia: Sie kämpfte für Berlusconis Rücktritt

Emma Marcegaglia    Foto: wikipedia.it

Dass es nun mit Berlusconi vorbei ist, haben wir einer Reihe von Frauen zu verdanken.  Zum Untergang trugen jene Dicklippigen aus der Bunga-Bunga-Ecke oder Showgirls wie die Abgeordnete Gabriella Carlucci bei, die gern flüchtet, wenns brenzlig wird - mal von einem Unfallort und jetzt von B´s Partei zu den Christdemokraten.

Mutige Gegenspielerinnen dagegen seit Jahren: Die Abgeordnete Rosy Bindi, die sich B. trotz aller Attacken immer wieder entgegenstellte und vor allem die Präsidentin des Unternehmerverbandes Confindustria, Emma Marcegaglia. Seit Jahren wetterte sie gegen den Präsidenten. "Jeder weitere Amtstag Berlusconis kommt sein Land teuer zu stehen." Dabei sei Italien längst nicht mehr vorm sondern bereits "im Abgrund". Schon im letzten Jahr postete ein weitsichtiger Italiener über die Wirtschaftsvertreterin im Netz: "Emma Marcegaglia! Berluconis größter Alptraum oder Italiens größte Hoffnung?"

2 Kommentare

  1. Dass der "Cavaliere" ausgerechnet an meinem Geburtstag zurückgetreten (worden) ist, bedeutet für mich als Italienfreundin ein besonderes Geschenk!
    Hier noch ein bildlicher Nachruf

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  2. Berlusconi hat nicht nur Gaddafi fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel als es kritisch wurde...nun hat auch er keine ständigen "si, bene" Sager/innen mehr hinter sich. Geschieht ihm grade recht. Hartnäckige und kritische Frauen wie Emma Marcegaglia haben viele Länder nötig!

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