Donnerstag, 30. Mai 2019

Kritischer Blick auf die EU – Sieben Journalistinnen zur Europa-Wahl 2019

von Eva Hehemann, Christine Olderdissen und Tina Stadlmayer

Gleichberechtigung, Populismus, Brexit – nur drei von vielen Stichworten, zu denen wir sieben Kolleginnen anlässlich der Wahl zum EU-Parlament befragt haben. In unseren Interviews haben sie politische und persönliche Bilanz gezogen, sachkundig und engagiert.


Cathrin Kahlweit, Martina Zimmermann, Gigi Deppe, Olivia Kortas, Karin Junker, Ute Scheub und Astrid Corall


Engagierter als gedacht sind offenbar auch viele Menschen, was die EU betrifft. Sie haben die Bedeutung der EU und ihren Einfluss auf die politischen Verhältnisse in den Mitgliedsländern erkannt und ihre Stimme in die Waagschale geworfen. Die Wahlbeteiligung in Deutschland war diesmal wieder höher (61.4%) als beim letzten Mal (2014: 48.1%).

Die Verluste der beiden größten Parteienblöcke EVP (Christdemokraten) und S & P (Sozialdemokraten) kamen nicht unerwartet, erstaunlicher sind die Zugewinne des Liberalen Blocks ALDE und der Grünen. Letztere lassen sich vor allem aus dem deutschen Wählerverhalten erklären. Nicht nur die Fridays-for-Future-Generation hat für eine andere Klimapolitik abgestimmt. Eine Übersicht über die Ergebnisse gibt es hier. In den kommenden Jahren wird sich zeigen, wie weit sie die EU-Politik verändern werden – oder ob sich die ebenfalls erstarkten Parteien des rechtsnationalen Blocks einigen und ihre politischen Vorstellungen an Einfluss gewinnen.

Es lohnt sich, auch nach der Wahl die Einschätzung unserer Kolleginnen nachzulesen. Außerdem haben wir sie gebeten, die Wahlergebnisse für uns zu kommentieren, und werden die Interviews beizeiten um diese Einordnungen ergänzen.


#1. SZ-Korrespondentin Cathrin Kahlweit glaubt: "Es wird wohl gar keinen Brexit geben."












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