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Freitag, 29. Mai 2020

Von Fledermäusen und Falschnachrichten. Journalistinnen zur Corona-Krise


Ob Print, Audio oder Video - jede Menge interessante Beiträge von Kolleginnen zur Pandemie / Foto: Stadlmayer

Das Wort „Corona“ können wir eigentlich nicht mehr hören. Und dann erregen doch wieder spannende Berichte von Kolleginnen unser Interesse: Darüber, was die Pandemie so anrichtet, wie andere Ländern damit umgehen. Welche Auswirkungen sie auf Frauen hat, auf die Familien. Deshalb hatten wir im Forum des Journalistinnenbundes dazu aufgerufen, uns gelungene Berichte und Reportagen zu Sars-CoV-2 und den Folgen zu nennen. Artikel, Radiobeiträge und Videos von Journalistinnen - für den weiblichen Blick auf die Krise. Wir finden, dass gerade folgende Kolleginnen einen besonders guten Job machen:

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Bonnie & Bonnie - eine berührende Love-Story

von Tina Stadlmayer

Kiki und Yara fühlen sich wie Bonnie & Clyde und filmen sich dabei. / Foto: Salzgeber & Co. Medien GmbH

Es macht Spaß, Kiki und Yara dabei zuzuschauen, wie sie durch Hamburg toben und die Hansestadt aufmischen, wie Kiki mit ihrer schnoddrigen Art den Machos in ihrer Umgebung Kontra gibt. Regisseur Ali Hakim ist selbst in Hamburg-Wilhelmsburg aufgewachsen. Das merkt man seinem Film an, denn er beschreibt die dortige Jugendszene sehr authentisch.


Donnerstag, 30. Mai 2019

Kritischer Blick auf die EU – Sieben Journalistinnen zur Europa-Wahl 2019

von Eva Hehemann, Christine Olderdissen und Tina Stadlmayer

Gleichberechtigung, Populismus, Brexit – nur drei von vielen Stichworten, zu denen wir sieben Kolleginnen anlässlich der Wahl zum EU-Parlament befragt haben. In unseren Interviews haben sie politische und persönliche Bilanz gezogen, sachkundig und engagiert.


Cathrin Kahlweit, Martina Zimmermann, Gigi Deppe, Olivia Kortas, Karin Junker, Ute Scheub und Astrid Corall


Engagierter als gedacht sind offenbar auch viele Menschen, was die EU betrifft. Sie haben die Bedeutung der EU und ihren Einfluss auf die politischen Verhältnisse in den Mitgliedsländern erkannt und ihre Stimme in die Waagschale geworfen. Die Wahlbeteiligung in Deutschland war diesmal wieder höher (61.4%) als beim letzten Mal (2014: 48.1%).

Mittwoch, 29. Mai 2019

Europa-Wahl 2019 #7. Astrid Corall: "Die Rechtspopulisten werden nicht viel bewirken können"

von Tina Stadlmayer

Vor der Europawahl fragten wir Kolleginnen nach einer Einschätzung. Kurz nach der Wahl habe ich mit Astrid Corall, Hörfunk-Korrespondentin im WDR/NDR-Studio Brüssel, über ihre Eindrücke gesprochen.

Journalistin Astrid Corall will "eine verständliche Sprache sprechen und die Kompliziertheit der Dinge auflösen."
Foto: privat


Bei der Wahl am vergangenen Wochenende erlitten Konservative und Sozialdemokraten europaweit empfindliche Stimmenverluste. Grüne, Liberale, Rechtsextreme und Rechtspopulisten schnitten dagegen gut ab. Radiojournalistin Astrid Corall berichtete in den vergangenen Tagen rund um die Uhr über das Wahlergebnis und seine Auswirkungen auf die Zukunft.

Mittwoch, 15. Mai 2019

Europa-Wahl 2019 #4. Olivia Kortas: "Es ist ein Privileg, Europäerin zu sein."

von Tina Stadlmayer

Vor der Europawahl zwischen dem 23. und dem 26. Mai fragen wir Kolleginnen, die über Europa berichten, nach ihrer Arbeit und danach, wie sie die aktuelle Situation einschätzen.

Olivia Kortas auf dem Weg nach Mossul zum Interview mit dem Theatermacher Milo Rau. / Foto: Kasper Goethals
Im Moment ist in Europa richtig was los! Am Thema Migration erhitzen sich die Gemüter und mit ihnen der Ton der politischen Debatte. Erstarkende rechte Parteien bereiten mit ihren populistischen Kampagnen den Pro-EU-Parteien Sorgen und Wahlverluste. Die Diskussionen über den Brexit und den US-Präsidenten Trump vertiefen die wohl schon lange schwelende Spaltung der politischen Lager. Olivia Kortas gehört einem europäischen Journalisten-Kollektiv an und berichtet von Warschau aus über Süd- und Osteuropa.


Mittwoch, 24. April 2019

Europa-Wahl 2019 #1. SZ-Korrespondentin Cathrin Kahlweit glaubt: "Es wird wohl gar keinen Brexit geben."

von Tina Stadlmayer

Vor der Europa-Wahl zwischen dem 23. und dem 26. Mai fragen wir Kolleginnen, die über Europa berichten, nach ihrer Arbeit und danach, wie sie die aktuelle Situation einschätzen.

Cathrin Kahlweit ist "im Herzen Münchnerin und im Kopf, in der Seele und mit den Füßen Europäerin."
Foto: Jörg Buschmann

Im Moment ist in Europa richtig was los! Erstarkende rechte Parteien bereiten mit ihren populistischen Kampagnen den Pro-EU-Kräften Sorgen und Wahlverluste. Die Diskussionen über den Brexit und den US-Präsidenten Trump vertiefen die wohl schon lange schwelende Spaltung der verschiedenen politischen Lager. Nachdem der Brexit-Termin inzwischen zum zweiten Mal verschoben wurde, können Korrespondent*innen in Großbritannien erst einmal etwas durchatmen. Doch bald wird es wieder stressig werden, denn das britische Parlament müsste sich demnächst auf einen Austrittsvertrag einigen, oder Großbritannien muss an der Europawahl teilnehmen. London-Korrespondentin Cathrin Kahlweit glaubt jedoch nicht an eine schnelle Einigung. Im Gegenteil, sie geht davon aus, dass der Brexit ganz ausfallen wird.


Mittwoch, 10. April 2019

Serien für die Feministin #1

Phoebe Waller-Bridge stolpert als "Fleabag" von einem Desaster zum nächsten. / Foto: Prime Video


Was sind Eure Lieblings-Serien? Das haben wir die Kolleginnen im Journalistinnenbund gefragt. Die Antworten waren durchaus überraschend. Wir haben daraus zwei Jahre nach dem ersten Artikel im Watch-Salon über "TV-Serien für die Feministin" eine neue, dieses Mal vierteilige Staffel von "TV-Serien für die Feministin" entwickelt. Auch 2019 empfehlen wir wieder Produktionen mit überzeugenden weiblichen Hauptfiguren. Damit wir Episode für Episode genießen können, ohne uns über sexistische Klischees zu ärgern.

jb-Serien-Staffel #1: Fleabag, Killing Eve, Sex Education und Druck


Dienstag, 29. Januar 2019

"Rafiki": Schreien, wo andere zum Schweigen gebracht wurden. Ein Film über die Liebe zwischen zwei Kenianerinnen


Ziki und Kena sind jung, frech und cool - aber in Nairobi gilt ihre Liebe als Verbrechen. / Foto: Salzgeber & Co. Medien
"Rafiki" nimmt uns mit auf eine Achterbahn der Gefühle. Er zeigt zunächst bunt und fröhlich das  unbekümmerte Leben der beiden schönen Hauptfiguren - untermalt von cooler Musik. Doch im zweiten Teil, in dem die beiden Frauen versuchen, ihre Liebe in der homophoben kenianischen Gesellschaft zu leben, macht er traurig und wütend. Am Schluss dominiert die Hoffnung.

Montag, 3. Dezember 2018

Das Jahr der Töchter- Mütter- und Familiendramen - Büchertipps der Salonistas

Von Magdalena Köster (mk), Mareice Kaiser (mck) und Tina Stadlmayer (tst)

Und wenn wir schon wieder von der Einsamkeit reden, so wird immer klarer, wir sind einsam, meinte schon Rilke
Foto: Priscilla du Preez, Unsplash

Wirklich angenehm sind die schillernden Personen ja nicht, die uns dieses Jahr in neuen Büchern begegnen. Die Erzählungen muten uns einiges an Egozentrik zu, an Eifersucht und großer Einsamkeit. Aber durch Humor und leisen Spott gut verträglich. Ganz so, wie es die Dichterin Elizabeth Bishop einmal formulierte: "Das ganze ungeordnete Treiben geht weiter, schrecklich, doch fröhlich."

Mittwoch, 18. April 2018

Sie lieben und sie zoffen sich. "Lady Bird" - ein berührender Mutter-Tochter-Film

von Tina Stadlmayer

Christine alias Lady Bird und ihre Mutter haben sich gerade nicht viel zu sagen.    / Foto: Universal Pictures

Die ältere Dame neben uns im Kino weint leise. Offenbar hat der Film "Lady Bird" bei ihr einen Nerv getroffen. Meine Tochter (20) und ich fanden ihn auch ganz wunderbar. Saoirse Ronan spielt die Teenagerin Christine, die darauf besteht, dass sie von allen Lady Bird genannt wird. Mit ihrer Mutter (gespielt von Laurie Metcalf), die als Krankenschwester arbeitet, gerät sie sich regelmäßig in die Haare. Der Film urteilt nicht, sondern beschreibt nachvollziehbar, wie genervt die Tochter von ihrer Mutter ist, die eigentlich immer nur das Beste für sie will. Das haben wir so oder so ähnlich alle schon erlebt, und genau so wollen wir als Mütter nicht sein und sind es vielleicht doch. Ein Mutter-Tochter-Film also, der sowohl für Mütter als auch für Töchter spannend ist.

Mittwoch, 31. Januar 2018

Aufruhr in der BBC: Journalistinnen beweisen skandalösen Gender Pay Gap

von Tina Stadlmayer, London

BBC-Moderatorin Jane Garvey durfte in "Woman's Hour"  keine Fragen zu Equal Pay stellen. Foto: BBC-Schnappschuss

Wenn Medien über sich selbst berichten, ist das immer schwierig. Aber was am Montag in der viel gelobten BBC-Radiosendung "Woman's Hour" zum Thema "Lohnungleichheit bei der BBC" stattfand, war ein Skandal. Ein geplantes Interview mit Equal-Pay-Expertin Sam Smethers von der feministischen Fawcett Society durfte auf Anweisung von oben nicht geführt werden, weil Moderatorin Jane Garvey der Sache nicht neutral gegenüber steht. Wie auch, wenn sie als Moderatorin bei  der BBC arbeitet, wo Männer erwiesenermaßen mehr verdienen als Frauen?

Donnerstag, 30. November 2017

Journalistinnen verbindet euch! Kolleginnen aus vielen arabischen Ländern trafen sich in Tunesien

von Tina Stadlmayer

Selbstbewusste junge Journalistinnen aus Palästina, Marokko, Ägypten und Tunesien.  / Foto: Tina Stadlmayer

So viele interessante Frauen auf einer Konferenz: Die Palästinenserin Maysoun Odeh, die den Frauen-Radiosender Nisaa FM gegründet hat,  Shahira Amin von der Union of Media Women in Egypt, die blinde Psychologin Laila Atshan, die in Palästina Traumaopfer betreut, die Fernsehjournalistin Mabrouka Khedir aus Tunesien, Radhia Jerbi, die Vorsitzende des tunesischen Frauenverbandes UNFT, Dima Tarhini, die jeden Tag eine politische TV-Diskussionsrunde für den arabischen Dienst der Deutschen Welle vorbereitet und moderiert. Nicht zu vergessen, die vielen jungen Kolleginnen, die jeden Tag gegen Widerstände ankämpfen und sich nicht unterkriegen lassen.


Mittwoch, 18. Oktober 2017

Privilegierte Männer helfen privilegierten Männern - Lohndiskriminierung bei der BBC


Die Moderatorin von "Strictly Come Dancing", Claudia Winkleman, ist die am meisten verdienende BBC-Frau.               Foto: BBC-Schnappschuss


Auf den ersten Blick sieht es in Großbritannien gut aus für Frauen in Führungspositionen: Premierministerin ist Theresa May, die Regierungschefin in Schottland ist Nicola Sturgeon, eine Frau ist Polizeipräsidentin in London, zwei große Fernsehanstalten, ITV und Channel 4 haben Chefinnen. Bei der BBC sollen bis zum Jahr 2020 die Hälfte der Moderator_innen Frauen sein. Und trotzdem werden Frauen nach wie vor systematisch benachteiligt.  Auf Nachfrage der Regierung veröffentlichte die BBC die Liste ihrer bestbezahlten Mitarbeiter_innen: Nur ein Drittel derer, die mehr als 170.000 Euro im Jahr verdienen, sind Frauen.

Montag, 16. Oktober 2017

Mit Bodyguard zum Parteitag - BBC-Korrespondentinnen werden von Hatern verfolgt

von Tina Stadlmayer

 Laura Kuenssberg berichtet vom Parteitag der Konservativen. Ihr Bodyguard ist nicht im Bild.
Foto: BBC-Schnappschuss

Als die politische Korrespondentin der BBC, Laura Kuenssberg, vor Kurzem von den Parteitagen der Labour Party und der Konservativen berichtete, stand meist ein kräftiger junger Mann hinter ihr - ihr Bodyguard. Das ist eine neue und besorgniserregende Entwicklung: Die Korrespondentin einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt wird so sehr bedroht und angegriffen, dass sie ihre Arbeit nur noch in Begleitung eines Bodyguards verrichten kann. Zugegeben, Laura Kuenssberg schafft es nicht immer, die nötige Distanz zu wahren. Dem Labour-Vorsitzenden Jeremy Corbyn stellte sie frechere Fragen als der konservativen Premierministerin Theresa May. Aber auch May hat sie schon ordentlich in die Mangel genommen, und dafür lieben wir doch die BBC, dass ihre Korrespondent_innen (im Vergleich zur ARD) viel offensivere Fragen stellen.

Mittwoch, 6. September 2017

Meine Cousine Rachel - Freiheitsliebende Frau oder miese Mörderin?

Eine Filmkritik von Tina Stadlmayer

Rachel Weisz als Cousine Rachel. Die Männer liegen ihr zu Füßen. / Copyright 2017 Twentieth Century Fox


Als "Kostümfilm mit einem feministischen Dreh" hatte das Londoner Time Out Magazin den Film "Meine Cousine Rachel" angekündigt. Das machte mich neugierig und ich wurde nicht enttäuscht. Die britisch-amerikanische Schauspielerin Rachel Weisz ist als Cousine Rachel selbstbewusst, freiheitsliebend, betörend und unnahbar. Ihr Gegenüber, Sam Claflin als Philip, ist ein unsicherer, unbeherrschter, misstrauischer und total verknallter junger Landadeliger.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Die Jury-erfahrene Kritikerin - Fünf Fragen an Diemut Roether

von Tina Stadlmayer


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen. 

Jurorin für den Grimmepreis: Diemut Roether, Chefredakteurin des Fachdienstes epd medien. / Foto: Guido Schiefer

Diemut Roether habe ich bei den Vorbereitungen zum ersten Medienlabor des Journalistinnenbundes kennen gelernt. 2013 organisierten wir im Medienlabor-Team in Hamburg die Veranstaltung "Die Macht der Konzern- und Verlagserbinnen". Seitdem weiß ich, dass Diemut Roether eine kritische und kenntnisreiche Medienexpertin ist. Genau die richtige Frau also für unsere Interviewserie.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Die Vielseitige aus dem Osten - Fünf Fragen an Gislinde Schwarz

von Tina Stadlmayer


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen.

Sie ist Teil eines eingespielten Teams - Gislinde Schwarz.  / Foto: Christian Muhrbeck


Ich habe Gislinde Schwarz Ende der 90er Jahre bei einem Treffen der Regionalgruppe Berlin des jb kennen gelernt. Als West-Frau mit wenig Ahnung vom Osten fand ich es unglaublich spannend, was sie über ihre Arbeit als Journalistin in der DDR erzählte. Zum Abschied gab sie mir damals die Hand. Und ich schämte mich ein wenig, weil wir Wessis so schlechte Manieren hatten und uns niemals die Hand gaben.

Mittwoch, 5. April 2017

Die vielgereiste Dozentin - Fünf Fragen an Cornelia Gerlach

von Tina Stadlmayer


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen. 

Cornelia Gerlach, Mitgründerin von Amal, Berlin!, Buchautorin, Reisejournalistin und Dozentin / Foto: Rolf Schulten

Wir wollten in dieser Interview-Serie die richtige Mischung und deshab natürlich auch Print-Kolleginnen befragen. Davon gibt es gar nicht so viele im jb. Das mag daran liegen, dass es schwer geworden ist, alleine vom Schreiben über die Runden zu kommen. Umso interessanter ist es zu erfahren, wie es Cornelia Gerlach jahrelang geschafft hat, vom Reisejournalismus zu leben. Zur Zeit ist sie aber vor allem mit ihrem neuen Projekt "Amal, Berlin!" beschäftigt, einem Nachrichtenportal auf Arabisch und Farsi.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Die schreibende Psychologin - Fünf Fragen an Nele Langosch

von Tina Stadlmayer


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen.
 
Nele Langosch - früher Klinik-Psychologin, heute freie Journalistin  / Foto: fotoraum-reinhold.de


Nele Langosch ist neu im jb. Vor einigen Wochen habe ich im jb-Forum ihre Vorstellung gelesen und mich gefreut: junger und kompetenter Neuzuwachs für die Regionalgruppe Nord. Nele schrieb im jb-forum, dass sie ihre Festanstellung als Neuropsychologin zugunsten des Journalismus aufgegeben hat. Da drängt sich natürlich die Frage auf:

Sonntag, 22. Januar 2017

Women's March: weltweiter Protest gegen Sexismus

von Tina Stadlmayer


Protest gegen Frauenfeindlichkeit, Rassismus, Intoleranz und Rechtspopulismus  / Foto: C. Olderdissen

In der Tagesschau um 20 Uhr waren der Women's March on Washington und seine Schwesterndemonstrationen in aller Welt die erste Meldung, ebenso bei Heute und RTL Aktuell. Auch bei den BBC-Nachrichten kamen die Bilder von den Demos in Washington und London an erster Stelle. Die New York Times übertrug währenddessen noch live in ihrer Online-Ausgabe die Kundgebung in Washington. Am Sonntagmorgen dann titelte der britische Observer: "Hunderttausende US-Frauen versammeln sich, um ihren Widerstand gegen Trump auszudrücken."