Montag, 1. Februar 2010
Vorsicht vor Avatar
Der derzeit aktuelle 3-D-Film "Avatar" zieht Millionen von Fans in die Kinos. Doch die neue Technik kann, lt. Prof. Dr. Norbert Schrage, für die Gesundheit gefährlich werden. Der Chefarzt der Augenklinik in Köln-Merheim wies in der Onlineausgabe des Kölner Stadtanzeigers darauf hin, dass die 3-D-Wahrnehmung, in Kombination mit schnell wechselnden Bildern mit Hell-Dunkel-Kontrasten und so genannten "Shutterbrillen", bei Patienten mit entsprechender Veranlagung, epileptische Anfälle auslösen könne. Er rät Epilepsiepatienten, ohne vorherige Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, auf das 3-D Abenteuer zu verzichten.
Ähnliche Themen:
Hören und Sehen |
Wissenschaft
Das weibliche Jahrzehnt
Wer das Frauen-Panel auf dem exklusiven DLD (Digital - Life - Design) verpasst hat, kann sich hier ansehen, worüber die erfolgreichen Damen gesprochen haben. Mit dabei waren Ria Hendrikx, Chef-Personalerin bei der Post und Cecila Attias, Stiftungsgründerin aber besser bekannt wohl noch als Ex-Frau des französischen Präsidenten Sarkozy.
Ein Ziel der Frauen: dieses Panel überflüssig zu machen, weil beim nächsten DLD auf allen Panels ausreichend Frauen sitzen. Dabei wünscht ihnen der Watch-Salon viel Glück und richtet diesen Wunsch auch an andere Web- und Medienkongresse.
Ein Ziel der Frauen: dieses Panel überflüssig zu machen, weil beim nächsten DLD auf allen Panels ausreichend Frauen sitzen. Dabei wünscht ihnen der Watch-Salon viel Glück und richtet diesen Wunsch auch an andere Web- und Medienkongresse.
Ähnliche Themen:
Beruf und Karriere |
Weibsbilder
Dinge auf den Punkt bringen - das ist Kompetenz und Leidenschaft der freien Journalistin, Moderatorin und Dozentin für Journalismus aus München. Sie schreibt, spricht oder filmt über Medien, Recht, Wirtschaft, Beruf, Frauenpolitik und Frauenrechte, und auch mal
über Literatur und Kino. Im Watch-Salon mit Mut zur Meinung und Inspiration aus dem Team.
Arbeitslos: Männer sind häufiger krank als Frauen
Männer stehen sich mit ihrem Rollenverständnis und ihrer Art, Probleme zu verarbeiten, selbst im Weg, besonders dann, wenn sie arbeitslos werden oder sind. Matthias Stiehler, Vorstandsmitglied in der Gesellschaft für Mann und Gesundheit: Männer könnten sich mit dem Jobverlust nur schwer abfinden, weil sie sich
"über das Schaffen, das Tun, ihre Arbeit definieren".Hinzu käme ihr Umgang mit psychischen Problemen. Demnach neigten Männer dazu
"das eigene Unwohlsein mit sich allein auszumachen, ihre Probleme eher zu verstecken, als offen damit umzugehen und sich auch mal Hilflosigkeit zuzugestehen."So zu lesen im Artikel „Zu viel Freizeit macht krank“ in der Süddeutschen Zeitung (Online-Ausgabe). Danach sind arbeitslose Männer auch länger krank als arbeitslose Frauen und erkranken - zumindest zu Beginn der Arbeitslosigkeit - häufiger an Depressionen. Mein guter Rat: Sich als Mann bei Problemen Vertraute suchen und die eigne Identität auch über Sozialkontakte, Gefühle und Hobbys definieren. Das tut meiner Ansicht nach auch der Partnerschaft gut (soweit vorhanden).
Ähnliche Themen:
Beruf und Karriere |
Mannsbilder
Beruflich eine eigensinniges Chamäleon: Thematisch, medial und menschlich flexibel, aber mit ethischen Werten!
Mehr Infos unter: www.brittaerlemann.de
und auf meinem Xing-Profil:
https://www.xing.com/profile/Britta_Erlemann?sc_o=mxb_p
Freitag, 29. Januar 2010
Andere Worte - neue Töne
Junge Journalistinnen mit "unverkrampftem Blick" sind wieder einmal gefragt. Der Journalistinnenbund hat seinen Nachwuchspreis 2010 ausgeschrieben. Andere Worte – neue Töne“ würdigt engagierte, in Form und Inhalt bemerkenswerte Arbeiten. Diesmal können sich Kolleginnen bis 35 Jahre mit ihren Fernsehbeiträgen bewerben.
Was wir auszeichnen wollen, ist die gendergerechte Perspektive, den differenzierten Blick auf die vielfältigen Lebenswirklichkeiten von Frauen und Männern, von Alten und Jungen, von Menschen verschiedener Hautfarbe, Herkunft und Religion. Gesucht werden journalistische Qualität und sprachliche Brillanz.
Ähnliche Themen:
Inside JB |
Journalismus
Dinge auf den Punkt bringen - das ist Kompetenz und Leidenschaft der freien Journalistin, Moderatorin und Dozentin für Journalismus aus München. Sie schreibt, spricht oder filmt über Medien, Recht, Wirtschaft, Beruf, Frauenpolitik und Frauenrechte, und auch mal
über Literatur und Kino. Im Watch-Salon mit Mut zur Meinung und Inspiration aus dem Team.
Dienstag, 26. Januar 2010
Das Karriereleiterlispiel
Wer heute noch nicht gespielt hat, sollte das schnell mit dem Karriereleiterlispiel "Wie Stereotype die Laufbahn prägen" im Internet nachholen. Die interaktive Anleitung für die Gleichstellung von Frauen und Männern hat uns die Universität Bern/Schweiz beschert. Merci vielmals!
Ähnliche Themen:
Beruf und Karriere |
Heidrun Wulf-Frick |
Netzwelt
Die gelernte Lokaljournalistin liest immer noch gerne Themen von der Straße auf. Seit 2010 tut sie das als Redakteurin in der Unternehmenskommunikation des Universitätsklinikums Freiburg. Beim Journalistinnenbund ist sie seit 1992, außerdem Mitbegründerin von zwei Regionalgruppen und war Autorin der ersten Stunde im Watch-Salon.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Buch "Frauen im Schutz des Islam" ruft Männer zur Gewalt gegen Frauen auf!
Gestern durchsuchte die Polizei bundesweit Moscheen, Gebetsräume, Verlagshäuser und Privatwohnungen von drei Predigern wegen einem von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften auf den Index gesetzten Buches. Es trägt den Titel "Frauen im Schutz des Islam", wurde auf deutsch übersetzt und ruft zu Gewalt gegen Frauen auf. Autor ist Abd al-Rahman Asch-Schiha. Der Stuttgarter Polizei fiel es bereits im vergangenen Juni auf, als der Ex-Profiboxer und islamische Prediger Pierre Vogel einen Vortrag hielt. In dem Kapitel "Schlagen der Frau" wird Männern empfohlen, ihre Ehefrauen mit Gewalt zu bestrafen, ohne Spuren zu hinterlassen. Der Autor vergleicht "körperlicher Züchtigung" mit "Medizin". Ob dies eine Schutzbehauptung ist, um rechtfertigen zu können, dass Ehemänner ihre Ehefrauen ohne schlechtes Gewissen schlagen dürfen, wenn sich diese Frauen nicht (nur) um den Haushalt kümmern, sei dahingestellt. Aber, dass die Passage "Schlagen von Frauen" von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften auf den Index gestzt wurde, ist beruhigend. Denn auf einer Veranstaltung im Sommer 2009 erschienen tausend Besucher, darunter viele Jugendliche.
Ähnliche Themen:
Weite Welt
Samstag, 16. Januar 2010
Lyrik-Preis an Friederike Mayröcker
Friederike Mayröcker Foto: Suhrkamp
Die 85jährige österreichische Autorin hat heute in Freiburg den Peter-Huchel-Preis 2010 für deutschsprachige Lyrik zugesprochen bekommen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird ihr am 3. April für ihren 2009 bei Suhrkamp erschienenen Gedichtband "Dieses Jäckchen (nämlich) des Vogel Greif" verliehen. Ihre poetische Sprache zeichne sich durch Vielstimmigkeit, Präzision und reichhaltige Anspielungen aus, so die Jury. Mayröckers Texturen erlaubten der LeserIn ein neues Sehen und Hören.Oft präsent ist die Erinnerung an Mayröckers langjährigen Lebensgefährten, den Dichter Ernst Jandl. Der Band umfasst alle Gedichte, die die Wiener Schriftstellerin zwischen 2004 und 2009 in einem ungeheuren Schaffensdrang verfasst hat. Von dem Preis wurde Mayröcker völlig überrascht, weil die Juroren vorher nicht preisgeben, wer auf ihrer Auswahlliste steht.
Die 85jährige österreichische Autorin hat heute in Freiburg den Peter-Huchel-Preis 2010 für deutschsprachige Lyrik zugesprochen bekommen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird ihr am 3. April für ihren 2009 bei Suhrkamp erschienenen Gedichtband "Dieses Jäckchen (nämlich) des Vogel Greif" verliehen. Ihre poetische Sprache zeichne sich durch Vielstimmigkeit, Präzision und reichhaltige Anspielungen aus, so die Jury. Mayröckers Texturen erlaubten der LeserIn ein neues Sehen und Hören.Oft präsent ist die Erinnerung an Mayröckers langjährigen Lebensgefährten, den Dichter Ernst Jandl. Der Band umfasst alle Gedichte, die die Wiener Schriftstellerin zwischen 2004 und 2009 in einem ungeheuren Schaffensdrang verfasst hat. Von dem Preis wurde Mayröcker völlig überrascht, weil die Juroren vorher nicht preisgeben, wer auf ihrer Auswahlliste steht.
Ähnliche Themen:
Beruf und Karriere |
Heidrun Wulf-Frick |
Weibsbilder
Die gelernte Lokaljournalistin liest immer noch gerne Themen von der Straße auf. Seit 2010 tut sie das als Redakteurin in der Unternehmenskommunikation des Universitätsklinikums Freiburg. Beim Journalistinnenbund ist sie seit 1992, außerdem Mitbegründerin von zwei Regionalgruppen und war Autorin der ersten Stunde im Watch-Salon.
Abonnieren
Posts (Atom)
