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Sonntag, 3. Februar 2019

Mensch Mutta - Herstory zum Hören

von Gastautorin Ulrike Helwerth 

Podcasterin Katharina Thoms an der Hand ihrer Mutter im DDR-Alltag / Zeichnung: Melanie Gywer
Stimmen sind wie Fingerabdrücke. Unverwechselbar. Manche sind auch unvergesslich: Die der Macherin von Mensch Mutta hatte ich das letzte Mal vor zwanzig Jahren gehört. Die SchülerInnen eines Gymnasiums in brandenburgischen Oranienburg hatten damals im Deutschunterricht das Thema „Erinnerung als Erzählmotiv“ behandelt und waren zuguterletzt von ihrer Lehrerin losgeschickt worden, die Erinnerungen ihrer Eltern oder Großeltern an das Leben in der DDR einzufangen. Drei Schülerinnen kamen zurück mit einem gemeinsamen, fast sendereifen Hörstück.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Die kluge Wegbereiterin - Fünf Fragen an Gisela Brackert


von Magdalena Köster


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen. 

Gründerin des jb und elegantes Vorbild, Gisela Brackert    /  Foto: Nicole Kohlhepp


Ein super Buchtitel. "Gott ist eine Frau und sie wird älter". Auch Gisela Brackerts andere Bücher zeigen ihren dezidiert eigenen Blick auf theologische Fragen, sind aber auch ein Hinweis auf ihr großes ehrenamtliches Engagement im Ruhestand. Sie war Mitglied des hessischen Kirchenparlaments, Medienvertreterin in der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen, Vorstandsmitglied der Evangelischen Akademie Arnoldshain, arbeitete aber auch noch lange für eine kirchliche Sendereihe im HR. Irgendwann war es damit gut, immerhin feierte unsere Gründerin und erste Vorsitzende im Frühjahr ihren 80. Geburtstag, "irgendwo im Süden". Mich freut immer noch, dass mich Gisela bei der Jahrestagung 1991 in Frankfurt aufforderte, als Beisitzerin für den Vorstand zu kandidieren, der Anfang einer langen Bindung an den jb.


Mittwoch, 14. Juni 2017

Die Feministin mit dem langen Atem - Fünf Fragen an Heide Oestreich

von Christine Olderdissen


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen. 

"Die Aufwertung des Wortes Feminismus ist quasi ein Wunder", meint Heide Oestreich. / Foto: Carsten Kampf


Die Frauensendung „Zeitpunkte“ ist seit mehr als 25 Jahre eine Berliner Institution im rbb-Radio. Heiß geliebt und heiß umkämpft, immer wieder mal sollte das frauenpolitische Magazin aus dem Programm gestrichen werden. Als seine langjährige, leitende Redakteurin Magdalena Kemper* 2012 in den Ruhestand ging, bedankte sich die damalige rbb-Intendantin Dagmar Reim mit warmen Worten für Kempers sture Beharrlichkeit, den Platz für Frauenthemen im Radio stets und ständig aufs Neue zu verteidigen. Alle Anwesenden hielten für einen Moment den Atem an, denn letztlich hatte die Intendantin die tägliche Sendung von ihrem angestammten Sendeplatz vertrieben.**

Mittwoch, 7. Juni 2017

Die Jury-erfahrene Kritikerin - Fünf Fragen an Diemut Roether

von Tina Stadlmayer


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen. 

Jurorin für den Grimmepreis: Diemut Roether, Chefredakteurin des Fachdienstes epd medien. / Foto: Guido Schiefer

Diemut Roether habe ich bei den Vorbereitungen zum ersten Medienlabor des Journalistinnenbundes kennen gelernt. 2013 organisierten wir im Medienlabor-Team in Hamburg die Veranstaltung "Die Macht der Konzern- und Verlagserbinnen". Seitdem weiß ich, dass Diemut Roether eine kritische und kenntnisreiche Medienexpertin ist. Genau die richtige Frau also für unsere Interviewserie.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Die präzise TV-Journalistin – Fünf Fragen an Inge von Bönninghausen

von Mareice Kaiser


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen.

"Meine politische Heimat ist der Feminismus." Inge von Bönninghausen.  / Foto: Malin G. Kundi


„Wer war denn diese schicke Frau mit den kurzen Haaren?“ fragte ich nach einer Session beim Journalistinnenbund BarCamp 2016 eine andere Teilnehmerin. Die Antwort lautete: Inge von Bönninghausen. Ich war nachhaltig beeindruckt von der stilvollen Frau mit den präzisen Sätzen. Nach und nach erfuhr ich mehr über ihr Wirken im Journalistinnenbund, ihre beruflichen Stationen und habe mich sehr gefreut, im Gespräch für den Watch-Salon mit Inge von Bönninghausen über journalistische Entwicklungen, persönliche Motivation und Wünsche für den Journalistinnenbund zu sprechen – und zu lachen.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Die Vielseitige aus dem Osten - Fünf Fragen an Gislinde Schwarz

von Tina Stadlmayer


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen.

Sie ist Teil eines eingespielten Teams - Gislinde Schwarz.  / Foto: Christian Muhrbeck


Ich habe Gislinde Schwarz Ende der 90er Jahre bei einem Treffen der Regionalgruppe Berlin des jb kennen gelernt. Als West-Frau mit wenig Ahnung vom Osten fand ich es unglaublich spannend, was sie über ihre Arbeit als Journalistin in der DDR erzählte. Zum Abschied gab sie mir damals die Hand. Und ich schämte mich ein wenig, weil wir Wessis so schlechte Manieren hatten und uns niemals die Hand gaben.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Die feministische Filmlöwin - Fünf Fragen an Sophie Rieger

von Angelika Knop


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen. 


Die Journalistin und Jurorin Sophie Rieger kritisiert Sexismus und Stereotype in Kino und TV / Foto: privat

Sophie Rieger ergreift gerne die Initiative. Sie schickte mir eine Mail, um dem Watch-Salon die Filmlöwin vorzustellen, und den Newsletter ihres feministischen Magazins. Mich beeindruckte der konsequente Blick durch die Genderbrille auf Kino und TV, der große Sachverstand, die gründliche Recherche und die attraktive Aufmachung. Als ich mit Sophie telefonierte, spürte ich die Energie, mit der sie ihr Projekt betreibt. Sie zieht ihr Ding durch, weil sie keine faulen Kompromisse eingehen möchte, sucht aber den Austausch mit Gleichgesinnten.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Die interkulturell Kompetente - Fünf Fragen an Kerstin Kilanowski

von Luise Loges


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen. 


Kerstin Kilanowski in Ghana. Als Journalistin und Medientrainerin hat sie über 40 Länder besucht. / Foto: privat


Sie macht sich stark für freie und kritische Presse, und für Gleichberechtigung in der Welt, besonders in Afrika und dem Vorderen Orient. Kerstin Kilanowskis Engagement für Journalisten und vor allem Journalistinnen in anderen Ländern hat mich schon als jb-Neumitglied beeindruckt - kennengelernt haben wir uns durch das gemeinsame Engagement in der AG Brave. Menschenrechte, Entwicklungszusammenarbeit, Empowerment von Frauen und ethnischen Minderheiten sind ihre Themen als Print- und Radiojournalistin. Seit 2012 bietet sie außerdem Kurse für interkulturelle Kommunikation an. Da stellt sich mir direkt die Frage:

Mittwoch, 26. April 2017

Die medienkritische Beobachterin – Fünf Fragen an Sissi Pitzer

von Eva Hehemann


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen. 


"Mehr Frauen auf alle Podien!" fordert Medienredakteurin Sissi Pitzer / Foto: Eva Hehemann

Als Moderatorin bei Medientagungen und -seminaren (u.a. Medientage München, DJV Journalistentag, IFA, FES BayernForum) achtet Sissi Pitzer darauf, mehr Frauen auf die Podien zu holen. Beim BR Hörfunk ist sie zuständig für das MedienMagazin auf B5 aktuell, in der Redaktion Politik und Hintergrund. Sie war viele Jahre als freie Medienjournalistin tätig, erst für Print, später auch für Hörfunk. Dabei ist sie immer interessiert geblieben für neue Entwicklungen wie Online-Medien und Social Media. Wir sind beide begeisterte Twitter-Nutzerinnen und seit letztem Jahr auch beide Teil der Jury für den Courage-Preis des jb, für den wir Kolleginnen vorschlagen, die uns im Jahresverlauf aufgefallen sind. Die Jury-Arbeit schärft noch einmal den Blick auf die Medien und die hervorragende Arbeit, die Journalistinnen in allen Bereichen leisten.

Mittwoch, 19. April 2017

Die multimediale Preisträgerin – Fünf Fragen an Katharina Thoms

von Christine Olderdissen


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen. 

"Journalistin des Jahres - Top 3 regional": Katharina Thoms hat Erfolg beim SWR. / Foto: Karl Stefan Röser


Als ich Katharina Thoms im SWR-Regionalstudio Tübingen ans Telefon bekomme, hat sie diesen schwäbischen Singsang drauf, den sich die „Neigschmeckten“ zulegen. Ich bin selbst sieben Jahre im Schwabenland aufgewachsen und kenne die Neigung, sich dem Sound der unnachahmlichen Mundart anzupassen. Nach dem Abi war mein Ziel Berlin. Katharina Thoms, 37, geboren und aufgewachsen in Oranienburg bei Berlin, ist den umgekehrten Weg gegangen. Sicher eine kluge Entscheidung, denn hier treten sich die Medienleute auf die Füße. Katharina Thoms aber hat nach Politik- und Geschichtsstudium und einem trimedialen Volontariat beim SWR ein weites Betätigungsfeld gefunden, als Reporterin für Hörfunk , Online und Fernsehen zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb.