![]() |
| Foto: Silke Schneider-Flaig |
Watch-Salon
Meinungsfreudig. Streitlustig. Selbstbewusst: Journalistinnen beobachten Medien und Gesellschaft.
Freitag, 24. Mai 2013
Schuhe und Malariagefahr
Sonntag, 12. Mai 2013
Die Kapitäne auf ihren sinkenden Schiffen
von
Judith Rauch
![]() |
| By YPS (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons |
Ich frage mich allerdings, ob ich mich darüber noch aufregen soll. Der Lokaljournalismus, die Zeitungsbranche insgesamt, ist derartig im Keller, dass sie sich - in Wien zumindest - schon von Frauen die Leviten lesen lässt.
Montag, 6. Mai 2013
Managerin oder Krankenschwester: Wider die versteinerten Bilder zum Muttertag
von
Laura Hennemann
"Die glückliche Mutter" - wie einfach die Welt doch sein könnte. Alfred Stevens (1823–1906)
„Aufstehen, Kinder fertig machen, Pausenbrote schmieren, zur Schule bringen.“Der nahende Muttertag ist eine wunderbare Gelegenheit, mit ausgelutschten Phrasen alte Klischees zu zementieren. Das versteinerte Bild der Ur-Mutter in die Vitrine zu heben. Den Blick ja nicht auf mehr als die Oberfläche zu richten, unter der die wahren Themen schlummern könnten: die Vorbildansprüche, der Balanceakt, die Absprachen mit dem Vater (oder der anderen Mutter), die minutiös austarierten Pläne und Kompromisse, die im letzten Moment über den Haufen geworfen werden müssen.
Nicht nur, weil die Pressemitteilung, aus der diese Sätze stammen, einer Dauerwerbesendung gleicht, schlägt sie mir aufs Gemüt wie Propofol:
Mittwoch, 24. April 2013
Das Bloggen lohnt sich - gegen Reputation und Kohle
von
Magdalena Köster
![]() |
| Sträuße-Werfen beim Münchner JB-Abend im Presseclub: von links Claudia Minke, Karin Hertzer, Veronika Dräxler, Karsten Lohmeyer. Foto: Iris Koller, www.iriskoller.de |
Veronika Dräxler hat nach einigen inzwischen gelöschten Vorübungen ihr Blog Selbstdarstellungssucht gegründet und arbeitet eng mit Natalie Mayroth zusammen. Der Name des Blogs ist Programm, bekundet Dräxler ganz offen. "Man soll das Kind beim Namen nennen. Ich habe einen großen Mitteilungsdrang und brauche dafür eigentlich fünf Kanäle". Interviews und Porträts liegen ihr besonders. "Wir stellen ungewöhnliche Leute vor und möchten gern Trends setzen. Wenn eine große Zeitung sagt, der Typ ist uns zu strange, dann ist das unser Thema." Das Geldverdienen läuft bisher eher über die vielen Kontakte (1600 Likes) und damit verbundene Aufträge. Werbung findet die Ästhetin Dräxler bisher eher scheußlich.
Sonntag, 21. April 2013
"Was bringt Sie zum Weinen?" Steile Fragen von "Brigitte" an Sabine Leutheuser-Schnarrenberger
von
Magdalena Köster
![]() | ||
| Brigitte Live: Gast Sabine Leutheuser-Schnarrenberger im Münchner Künstlerhaus Foto: Watch-Salon |
Donnerstag, 18. April 2013
Und sie werden uns doch nicht aufhalten können
von
Magdalena Köster
Montag, 15. April 2013
Die Quote: Nur Mut, Angela Merkel!
von
Judith Rauch
![]() |
| Angela Merkel Foto: CDU/Laurence Chaperon |
Leichter haben es da die weniger bekannten Figuren, "Hinterbänkler", wie man sie oft schimpft. Josef Göppel von der CSU zum Beispiel. "Lieber lasse ich mich von der Fraktionsführung schelten als von meiner Frau", sagte er gegenüber dem Spiegel. Oder Sibylle Laurischk von der FDP. Sie will am Donnerstag ebenfalls für die Quote stimmen. "Mein Abstimmungsverhalten mag nicht ganz im Sinne der Koalition sein, aber ich bin es mir selbst schuldig."
Es wäre nun an der Zeit, dass Angela Merkel ein Machtwort spricht.
Abonnieren
Posts (Atom)






