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Freitag, 28. Oktober 2011

Mutterwahn und Freiheit


Barbara Vinken, Barbara Streidl und Antje Schrupp (v.l.n.r.)
Foto: Ingrid Arnold


Vom „Latte-Macchiato-Mütter“-Bashing bis zum persiflierenden „Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter!“: Die Mütter in Deutschland werden gerade wieder streng beobachtet. Bei den Frauenstudien München (Forum zur Veranstaltung) diskutierten die Literatur-Professorin Barbara Vinken und die Publizistin und Bloggerin Antje Schrupp darüber. Warum scheinen Frauen in ihren Lebensentwürfen alle Freiheiten zu verlieren, sobald sie Mütter sind?

Mittwoch, 7. April 2021

Abschiedspost #9: In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?

von unserer ehemaligen Autorin Isabel Rohner 

Blick zurück: Blogpost von Isabel Rohner zum Sexismus / Foto: Isabel Rohner

Unsere Gesellschaft verändert sich rasant, ist überall zu hören. Digitalisierung, Technisierung, Individualisierung ... Eines scheint dann doch erstaunlich konstant zu bleiben: Das sexistische Frauenbild in der Werbung. Das Foto, das Anlass für meinen Kommentar im Oktober 2008 war, es könnte genauso gut heute entstanden sein. Hier hat sich in den vergangenen 12 Jahren nichts, aber auch gar nichts verändert. 

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Save the date: Jahrestagung 2012 des Journalistinnenbundes vom 22. bis 24. Juni in München

Sommer in München – auch für Sightseeing wird Platz sein. Foto: Ingrid Arnold

2012 feiert der Journalistinnenbund 25. Jubiläum. Für die Jahrestagung vom 22. bis 24. Juni 2012 bereitet die Münchner Regionalgruppe deshalb ein besonderes Programm vor – den Termin bitte schon mal fest im Kalender vermerken!

Mittwoch, 27. November 2013

Hannah Hollinger: Grenzgang - im Film und als Autorin


von Angelika Knop

Drehbuch-Autorin Hannah Hollinger (rechts) im Gespräch
mit Angelika Knop. Foto: Ingrid Arnold

Das Leben droht Kerstin zu verschlingen wie ein Salatblatt im Sandwich - zwischen der Erziehung des pubertierenden Sohnes und der Sorge um die demenzkranke Mutter. Die Ehe ist geschieden, den Beruf hat sie längst aufgegeben - ein traditionelles Frauenschicksal in einer hessischen Kleinstadt. Doch ausgerechnet beim Grenzgang, dem jahrhundertealten Volksfest, bietet sich ihr eine Chance auf Veränderung. Die Autorin Hannah Hollinger hat Stephan Thomes erfolgreichen Roman "Grenzgang" für das Fernsehen adaptiert. Und auch sie ist gerade dabei, als Autorin Grenzen zu überschreiten, wie sie im Interview erzählt.

Mittwoch, 31. März 2021

Abschiedspost #8: Lasst das Licht an - wünschen sich Nicola Sturgeon und der Watch-Salon

von Tina Stadlmayer

Screenshot des Blogposts im Watch-Salon
Blick zurück: Blogpost von Tina Stadlmayer über Nicola Sturgeon

"Völlig absurd, du spinnst wohl" hätte ich 2015 allen entgegnet, die einen Austritt Großbritanniens aus der EU für möglich gehalten hätten. Aber das war damals auch kein Thema. 2015 beschrieb ich in meinem Artikel "Nicola Sturgeon: Gute Königin oder gefährlichste Frau Britanniens?" wie die britischen Zeitungen die schottische Ministerpräsidentin hochjubelten, nachdem sie sich jahrelang über sie lustig gemacht hatten. Ein halbes Jahr vor dem Erscheinen meines Artikels hatten die Schott*innen bei einem Referendum knapp gegen die Unabhängigkeit von Großbritannien gestimmt. 

Mittwoch, 24. Februar 2021

Abschiedspost #3: Was, schon sieben Jahre? Ein Rückblick

von Luise Loges

Screenshot des Blogposts im Watch-Salon
Blick zurück: Düzen Tekkal - Interview von Luise Loges im Watch-Salon / Portrait: Markus Tedeskino

2014 wurde Düzen Tekkal Augenzeugin des Genozids an ihrem eigenen Volk, der Religionsgemeinschaft der Jesiden. Die deutsche Journalistin reagierte instinktiv auf das Leid, das sie sah, obwohl sie keinerlei Krisentraining hatte: sie interviewte, dokumentierte, berichtete. 2016 wurde ihre Dokumentation "Hawar - meine Reise in den Genozid" veröffentlicht und im Couragepreis für aktuelle Berichterstattung des Journalistinnenbundes lobend erwähnt. Ich wusste sofort, dass ich diese spannende Frau für den Watch-Salon interviewen und ihre Erfahrungen hören wollte.

Sonntag, 11. März 2012

BJV: Medien in Ungarn unter Druck

Podium der BJV-Veranstaltung im Münchner Presseclub Foto: Ingrid Arnold
In Ungarn wird die Demokratie unter der Regierung Viktor Orbán ausgehöhlt. Das zeigt sich besonders in der massiven Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit. Der Bayerische Journalisten-Verband hat das Anfang des Jahres zu seinem Schwerpunkt gemacht.

Mittwoch, 17. März 2021

Abschiedspost #6: Allein nach Libyen, gemeinsam für Frauenrechte

von unserer ehemaligen Autorin Silke Schneider-Flaig 

Blick zurück: Fotodokument einer Libyenreise im Watch-Salon veröffentlicht / Foto: Silke Schneider-Flaig

Schon als Jugendliche nahm ich mir vor, dass ich irgendwann nach Libyen gehe. „Auf jeden Fall, bevor ich 40 bin“, sagte ich mir. Hintergrund war der Anschlag auf die Disko La Belle in Berlin, in der ich kurz zuvor war. Ab da interessierte ich mich plötzlich für Politik. Statt „Hanni und Nanni“ las ich Günther Wallraffs „Der Aufmacher“ über die Methoden der Bildzeitung und „Das grüne Buch“ von Muammar Al Quaddafi mit seiner dritten Universaltheorie. 

Mittwoch, 10. Februar 2021

Abschiedspost #1: Von Herzblut und Herzstücken

von unserer ehemaligen Autorin Heidrun Wulf-Frick

Blick zurück: Blogpost von Heidrun Wulf-Frick über Marlies Hesse / Foto: Heidrun Wulf-Frick

„Nicht rückfällig werden“ – das hat sich Marlies Hesse beim Abschied selbst versprochen. Und sie hat ihr Versprechen gehalten. Nun ist sie seit zehn Jahren nicht mehr als „Geschäftsführerin unseres Herzens“ (Zitat Eva Kohlrusch, damalige jb-Vorsitzende) tätig, aber eine ganz Große und Größe im jb geblieben. Damals durfte ich für den Watch-Salon über ihren Abschied  schreiben.

Mittwoch, 17. Februar 2021

Abschiedspost #2: Was die jungen Journalistinnen gegenwärtig bewegt

von unserer ehemaligen Autorin Marlies Hesse 

Blick zurück: Blogpost von Marlies Hesse zu prämierten Nachwuchsjournalistinnen
Foto: Eva Hehemann

Wie jede Generation vor ihnen vertreten auch die jungen Journalist*innen heute ihre eigenen Werte, Wahrnehmungen und Lebensstile und kombinieren sie in ihren Beiträgen mit traditionellen und neuen Befunden und Erkenntnissen. Ihre Einsendungen zum Marlies-Hesse-Nachwuchspreis spiegeln jährlich ein breites Themenspektrum wider. Eine intensive Beschäftigung mit dem, was sie in ihrer gendersensiblen Berichterstattung bewegt, erweist sich immer wieder als überaus lohnend. 

Mittwoch, 24. März 2021

Abschiedspost #7: "Da sollten wir dringend was drüber schreiben"

von unserer ehemaligen Autorin Magdalena Köster 

Blick zurück: Blogpost von Magdalena Köster zum Internationalen Frauentag 2017 
Foto: ©Stephan Bachenheimer/World Bank SB-NP03 CC BY-NC-ND 2.0

Wir schließen den Watch-Salon, aber verschließen ihn nicht. Jede/r kann sich weiterhin bei uns durchklicken. Und echt, ich war wirklich positiv überrascht, über was unsere Journalistinnen-Runde in all den Jahren berichtet hat. So viele Beiträge zur Medienszene, zum Equal Pay Day, zur Politik. So viele Porträts (von Elizabeth Warren bis Marina Weisband), so viele Film- und Buchbesprechungen. Und all die gesellschaftlichen Themen, oft weiterhin aktuell und nicht gelöst. 

Mittwoch, 3. März 2021

Abschiedspost #4: Alle redeten davon, radioeins tat es: Hundert Prozent Frauen am Mikrofon

von Christine Olderdissen

Blick zurück: Wenn dann richtig Frauen, Frauen, Frauen bei radioeins / Foto: Screenshot rbb

Für meinen Blick zurück habe ich einen meiner ersten Blogposts für den Watch-Salon ausgewählt. Ziemlich genau vor acht Jahren kommentierte ich begeistert die fulminante Aktion von radioeins: 100 Prozent Quote - und manN hört zu. In der Woche vor dem Internationalen Frauentag am 8. März 2013 waren in dem rbb-Sender ausschließlich Frauen als Radiomacherinnen zu hören – und Frauenstimmen in allen Musikstücken. Im Watch-Salon stellte ich damals die Frage:

„Was bleibt nach der 100-Prozent-Aktion hängen? Werden mehr Frauen prominente Moderationsplätze erhalten? Werden bald mehr Frauen in den Führungsetagen des rbb und in anderen Sendern die Strippen ziehen?“

Mittwoch, 10. März 2021

Abschiedspost #5: Gleichwertige Arbeit, gleiche Rechte, gleiches Gehalt

von Angelika Knop

Blick zurück: Noch lange nicht ausgelutscht ist das Thema Equal Pay / Foto: Angelika Knop

Der Equal Pay Day, der heute begangen wird, ist in Deutschland so alt wie unser Blog. Entsprechend oft habe ich darüber berichtet. Natürlich auch, weil es gerade in Medienbetrieben häufig undurchsichtige Gehaltsstrukturen gibt. Und weil es eine Journalistin ist, die in dieser Sache bis vor das Bundesverfassungsgericht gezogen ist. Die Klage der ZDF-Redakteurin Birte Meier ist jedoch noch nicht entschieden. Insgesamt hat sich in der Rückschau zwar viel getan in 13 Jahren, aber wenig verbessert. Abgesehen davon, dass zumindest das Thema so langsam in den Köpfen der Menschen präsent wurde auch derer, die Politik machen. Trotzdem ist und war das Entgelttransparenzgesetz, das seit 2018 gilt, seinen Namen nicht wert. Doch in diesem Jahr zeigt sich ein Silberstreifen am Horizont.